Gemeinde Sonnen

Schauberg liegt im unteren südlichen bayerischen Wald auf der sog. Wegscheider Hochfläche auf einem Ausläufer des Rannaberges (891 m), etwa 750 m über dem Meeresspiegel.

I) Lage des Ortes

1. Geographische Lage

Schauberg liegt im unteren südlichen bayerischen Wald auf der sog. Wegscheider Hochfläche auf einem Ausläufer des Rannaberges (891 m), etwa 750 m über dem Meeresspiegel. Vor Schauberg erstreckt sich ein Taleinschnitt, bedingt durch den Keinzelmühlbach; hinter der gegenüberliegenen Anhöhe bilden auf der rechten Seite Geiersberg und Frauenwald (948 m), links Ruhmannsberg (867 m) und Staffelberg (793 m) einen Einschnitt, der die Sicht auf Hauzenberg, der nächsten Stadt freigibt.

2. Anlage des Dorfes

Das Dorf liegt am Hang, der Hauptteil auf einem Art Plateau. Es handelt sich dabei um ein Strassendorf, das heisst, die Höfe sind links und rechts der Strasse angelegt. Die zu bewirtschaftenden Felder befinden sich im Umfeld des Dorfes. Es gibt einige geschlossenen Vierkanthöfe - Wirtschafts- und Wohngebäude sind um einen Hof angeordnet - meistens aber offenen angelegte Höfe. Eine kleine Kapelle in der Mitte des Dorfes, die 1887 bebaut und vor längerer Zeit renoviert wurde. Prägend für das Ortsbild erweisen sich einige, große und sehr alte, Linden.

II) Geschichtliche Entwicklung bis ca. 1820

1. Der Ortsname "Schauberg"

Der Ortsname Schauberg erklärts sich zum einen mit Hilfe einer Sage, in der es nach Aussage eines Dorfbewohners einem Naturereignis rührt. Es soll nämlich einmal nur an diesem Ort sehr heftig gehagelt haben; was wir heute hageln nenne, bezeichnete man früher als "schauern". So könnte man folgende ethymologische Entwicklung aufzeigen:
Schauerberg - Schaurberg - Schauberg.
Zum anderen erklärts sich der Ortsname aufgrund seiner Lage, mit guter Aussicht auf die Umgebung, vom Berg zu schauen. Auf diesem "vom Berg schauen" könnte sich der Name Schauberg entwickelt haben.

2. Entstehungszeit des Ortes

Ab 1000 n. Chr. erfolgte eine Besiedlung des großen, dichten Waldes nördlich der Donau unter Führung des Adels und der Bischöfe. In dieser Kolonisationswelle wurden hauptsächlich Orte mit Namen auf -berg gegründet. Es wäre möglich, die Entstehungszeit Schaubergs auf diesen Zeitpunkt festzulegen, aber auch, daß die Siedlungswilligen gar nicht so weit in den Wald vorgedrungen sind. Karl, der Große hatte dann den sog. Nordwald - bis dahin freier Wald - zu königlichem Eigentum erklärt, und Kaiser Heinrich der II. schenkte einen großen Teil davon 1010 dem von Tassilo gegründeten Kloster Niedernburg. Bisher gibt es keinerlei Hinweise, daß Schauberg zum Besitz des Klosters gehört hätte. Wenn es zu diesem Zeitpunkt bereits existierte, muß es sich in Adelshand befunden haben. Bei Miller heißt es, daß um 1200 die meisten Dörfer und Weiler bereits bestanden haben müssen, da sie in der Zeit schon auf Karten vSerzeichnet seien.

3. Grund- bzw. Landesherrliche Verhältnisse

3.1 Schauberg im Besitz der Watzmannsdorfer (um 1500)

Die Adelsgeschlechter, die als freie Grundherren Kolonisation betrieben, waren darauf bedacht, ihr Gebiet möglichst zu erweitern. Das zeigt auf eine Urkunde vom 25. August 1469:
"Hainrich Zener verkauft an Jorig Watzmannsdorfer Leuprechting (...) Wald bei Newreut zwischen dem Forstwald und dem Dorfwald, anstoßend an den Schaurperger Wald (...)"

Wie aus dem Folgenden noch hervorgehen wird, könnte dieser Adelige Jorig bereits 1469 im Besitz von Schauberg gewesen sein. Deshalb nähheres über die Entwicklung dieses Adelsgeschlechtes: Die Watzmannsdorfer waren ein reich begütertes Adelsgeschlecht aud dem Raum zwischen Donau und Inn, die im 11. Jahrhundert über die Donau in den Nordwald kamen, um die Kolonisation zuj unterstützen. Ausgangspunkt für ihre Tätigkeit war dabei Watzmannsdorf - das heutige Thyrnau - späterer Verwaltungssitz wurde Ende des 14. Jahrhunderts Leoprechting.

3.2 Schauberg im Besitz der Bischöfe

3.2.1 Als Lehen an die Watzmannsdorfer übergeben

Die Bischöfe des Fürstbistums Passau versuchten ihren Einfluß und ihr Gebiet auszudehnen. Bereits 1220 besaßen sie ehemalige Besitzungen des Klosters Niedernburg und gewannen auch zunehmend die Oberhoheit über Adelige. Sie - nun Grundherren - übergaben den meist von den Adeligen käuflich erworbenene Besitz diesen als Lehen; die ehemals freien adeligen Grundherren wurden zu Lehensträgern. Auf diese Weise erhielten die Bischöfe größeren Grundbesitz aus Adelshand und integrierten ihn in das Gebiet des Passauer Hochstiftes. Eine Urkunde vom 17. Mai 1553 besagt nun auch, daß Schauberg als Lehen an einen Watzmannsdorfer verliehen wrude:
"17. Mai 1553 (...) Gotthard Herrn von Scherfftenperg (=Scherfenberg, der Verfasser) verliehene Güter von Bischof Wolfgang von Passau: (...) Schaurperg (3 Güter) (...)"

Auch in den Lehensbriefen der Watzmannsdorfer und im Lehenbuch Bischof Christoph wird Schauberg mit "2 Lehen, 1/2 Leh." geführt. 1575 geht schließlich auch der Herrschaftssitz Leoprechting an Bischof Urban über; damit dürfte die Herrschaft der Watzmannsdorfer beendet sein.

3.2.2 Als Lehen an das Domkapitel

Das Domkapitel, das dem Bischof zur Seite stand, bildete sich als selbstständige Körperschaft mit eigenen Einnahmen heraus. Zur Vergrößerung der Einnahmen diente das Patronatsrecht am Innbruckamt, d. h. das Domkapital beaufsichtigte das Amt. Soweit bekannt ist, hatte das Innbruckamt die Verwaltung der 1143 erbauten Innbrücke und des dort errichteten Hospitals inne, zu deren Instandsetzung und Erhaltung Einnahmen aus Stiftungen, wie z. B. Kellberg oder auch Schauberg beitrugen. Es ist anzunehmen, daß das Lehen, das mit dem Ende der Watzmannsdorfer wieder an das Hochstift zurückfiel, nun vom Bischof diesem Domkapitel Innbruckamt verliehen wurde.

3.2.3 Organisation der Verwaltung: Landgericht Oberhausen

Das Landgericht hatte seit 1545 über das Hochstiftsgebiet nördlich der Donau die grundherrschaftliche Gerichtsbarkeit inne. 1593 wurde diese Einrichtung neu organisiert. Nach Einteilung in das Lg Oberhaus mit den Ämtern Thyrnau, Straßkirchen, Kellberg und Hauzenberg, und die Lg Leoprechting, Fürsteneck, Wegscheid, Obernzell und Wolfstein, gehört Schauberg zum Amt Hauzenberg, Lg Oberhausen. Mit der Verdichtung der bischöflichen Grundherrschaft durch Ankauf von Adelsbesitz, die eine flächenmäßige Geschlossenheit zur Folge hatte, wurde 1786 eine Neuordnung durchgeführt in das Lg Thynrau mit dem Ämtern Thyrnau, Hauzenberg, Straßkirchen, Kellberg und das Lg Rathmannsdorf. Schauberg blieb beim Amt Hauzenberg und zählte damit zum Lg Thyrnau.

3.3 Schauberg als königlich bayrisches Dorf

3.3.1 Das Ende des Hochstifts (1803)

Der Reichsdeputationshauptschluß von 1803 sollte die Fürsten entschädigen, denen ein Teil ihres Gebietes verlorengegangen war. Zu diesem Zweck wurde das Hochstift aufgelöst: der Teil östlich von Inn und Ilz mit Ausnahme Passsaus wurde Ferdinand von Toskana zugeschlagen und damit österreichisches Staatgebiet. Allerdings nur für drei Jahre, denn bereits 1806 (Frieden von Preßburg) wurde dieses Gebiet köngilich bayerisch. Der König trat nun statt des Bischofs an die Stelle des Landesfürsten; auch Schauberg wurde jetzt Bayeern einverleibt.

3.3.2 Organisation der Verwaltung

Die ehemaligen Landgerichte wurden aufgelöst und das Gebiet in die drei Bezirksämter Wegscheid, Wolfstein, Passau eingeteilt. Schauberg kam nun zum Bezirksamt Wegscheid.

3.3.3 Gemeindebildungen

Die Ende des 17. Jahrhunderts zur Verbesserung der Verwaltung durchgeführte systemaitsche Einteilung des Gebietes in Hauptmannschaften war nun grundlegend für die Gemeindebildung 1820. Schauberg gehörte danach zur Gemeinde Oberneureuth: neben Schauberg zählten 24 weitere Orte zur Gemeinde Oberneureuth, wie z. B. Geyersberg, Haselberg, Krinning, Thierham, usw., mit einer Gesamtzahl von 749 Einwohnern in 202 Gebäuden.

4. Lage Schaubergs zu den Grenzen des jeweils kolonialisierten Gebietes

4.1 Rannariedelsches Gebiet

Es handelt sich hierbei um das Gebiet um Jandelsbrunn, Wollaberg und Sonnen bis Wegscheid. 1506 wurde das dem Adelsgeschlecht Rannariedel gehörende Gebiet österreichisch; damit lag Schauberg an der Grenze zum Ausland. Die sog. rannariedelsche Enklave störte die Einheit des bischöflichen Besitztes, deshalb kaufte Bischof Firmian das Gebiet zurück - Schauberg war damit nicht mehr Grenzdorf.

4.2 "Neue Welt"

Nach dem 30-jährigem Krieg erfolgte unter Bischof Wenzel Graf von Thun eine planmäßige Besiedelung des letzten unbewohnten Teiles im unteren bayerischen Wald. Dabei enstanden verschiedene Streusiedlungen, allgemein als Wenzelstreut bezeichnet, aus denen sich Breitenberg, Thalberg, Gollnerberg usw. entwickelten. Schauberg war nicht mehr der äußerste Teil des Hochstifts, sondern konnte zu einem östlicheren Teil Verbindung aufnehmen, wenn auch zunächst noch getrennt durch das rannariedelsche Gebiet.

5. Erwerbszweige

5.1 Landwirtschaft - Situation der Bauern

Die Bauern mußten dem Lehensherrn verschiedene Dienste und Abgaben, wie Getreide, Eier, Hühner, Käse etc. leisten. Angebaut wurden Roggen, Hafer, Hirse, Buchweizen, Flachs, ab 1770 auch Kartoffeln. Dabei entsprachen die Bodenverhältnisse nicht den Erfordernissen; die Bauern hatten es sehr schwer, zumal auch Kirege ihre Situation verschlechterten. Während des 30-jährigen Krieges schädigten Einquartierungen, Requisitionen und Verwüstungen des Bodens die Bauern. Um 1680 erweckten hohe Steuerlasten den Unmut der Bauern. So ist der Fall bekannt, daß Bauern unter der Führung verschiedenen Männer - auch eines Schaubergers namens Friedl Kinateder - sich beschwerten über die hohen Steuerforderungen des Fürstbistums, man zwang sie aber dazu zu bezahlten.

5.2 ander Wirtschaftszweige

Es läßt sich nicht konkret feststellen, inwieweit in Schauberg anderes Handwerk betrieben wurde, möglich wäre z. B. das Weberhandwerk. Schauberg könnte sich auch am Salzhandel mit Böhmen beteiligt haben. Eine Handelsstraße verlieb über Untergriesbach und Wegscheid nach Aigen; es gab aber auch einen Umweg über Hauzenberg - Oberneureuth - Sonnen - Lichtenberg - Oberplan - also in unmittelbarer Nähe Schaubergs -, um die Maut im rannariedelschen Gebiet zu umgehen.

III) Entwicklung des Ortes von ca. 1820 bis heute

1. Pfarreizugehörigkeit

1.1 Pfarrei Hauzenberg

Um 1253 entstand in Hauzenberg eine Filialkirche von Kellberg, die ab dem 15. Jahrhundert Mittelpunkt einer selbstständigen Pfarrei wurde. Schauberg dürfte seit seinem Bestehen zu dieser Pfarrei gehört haben, zumindest seit 1638 ist seine Zugehörigkeit urkundlich belegt.

1.2 Pfarrei Sonnen

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts war die Besiedlung der "Neuen Welt" (Vgl. 4.1) bereits soweit fortgeschritten, daß der Ruf nach einer eigenen Seelsorgestelle immer lauter wurde. Es kam 1720 zur Gründung der Pfarrei Breitenberg, von der 1866 aufgrund der raschen Bevölkerungszunahme die Pfarrei Sonnen abgetrennt wurde. Die "Sunninger Pfarrei" wurde dabei gebildet aus Teilen der Pfarreien Breitenberg, Wegscheid, Hauzenberg und Wollaberg. Auch Schauberg, bisher zu Hauzenberg gehörig, wurde auf dieses Weise der Pfarrei Sonnen zugeteilt, wozu es auch heute noch gehört.

2. Schauberg und die Verwaltungseinheiten des bayerischen Staates

2.1 Landkreis Passau

Wie in Punkt 3.3.2 erwähnt, war das ehemalige Passauer Abteiland in diie Bezirkämter Passau, Wegscheid, Wolfstein aufgeteilt. Nach der Trennung von Justiz und Verwaltung in der Organisation des bayerischen Staats enstanden die Landkreise Passau, Wegscheid und Wolfstein in den Grenzen der ehemaligen Bezirksämter, wobei Schauberg bei Wegscheid blieb. Seit 1972 gehört es nun zum Landkreis Passau, nachdem man den Landkreis Wegscheid im Rahmen einer Gebietsreform aufgelöst hat.

2.2 Gemeinde Sonnen (Vgl. 3.3.3)

Am 1. Mai 1978 wurde eine Gebietsreform durchgeführt, da die Auflösung alter Gemeindegrenzen die Entwicklung des zur Stadt erhobenen Marktes Hauzenberg fördern sollte. Dabei wurde der westliche Teil der Gemeinde Oberneureuth mit ca. 280 Einwohnern an die Stadt Hauzenberg, der östliche mit ca. 720 Einwohnern in die Gemeinde Sonnen eingegliedert. Seit 1978 gehört Schauberg zur Gemeinde Sonnen.

3. Infrastruktur: Schule

Seit 1798 bestanden in Sonnen und Oberneureuth sog. Winkelschulen, das heisst, Schulen in den einzelnen Dorfgemeinden, die nicht von ausgebildeten Lehrern, sondern von Tagelöhnern geleitet wurden. Die bayersiche Regierung strebte den planmäßigen Ausbau der Volksschulen an und errichtete auch in Sonnen um 1830 eine Schule. Möglicherweise gingen die Schauberger Kinder dort in die Schule, oder weiterhin nach Oberneureuth in die von Kathi Steindl geleitete Winkelschule. 1832 wurde in Krinning eine Schule erbaut und auch Schauberger Kindern dort Unterricht erteilt. 1950 wurde dann in Raßreuth eine Schule errichtet, in die heute auch Schauberg seine Kinder schickt - aufgrund der verbesserten Verkehrssituation möglich -. Zudem besteht jetzt eine Schulgemeinschaft zwischen Krinning und Raßreuth; Einzugsbereich ist die nähere Umgebung der beiden Orte. Ab der fünften Klasse erfolgt eine Aufnahme in die Hauptschule Hauzenberg.

4. Veränderungen innerhalb des Dorfes

4.1 Veränderung des Ortsbildes

Am 26.10.1920 zerstörte ein Feuer, das vermutlich von zündelnden Kindern entfacht wurde, zwei Anwesen, an drei weiteren entstand großer Schaden. Teilweise erfolgte der Wiederaufbau noch vor Wintereinbruch, teils mußten aber die Betroffenen bei anderen Familien aufgenommen werden, bzw. den Winter über in der Kapelle verbringen. Neben der Einführung einer durchgehenden Straßenbeleuchtung wurde 1973 auch die Neuteerung und Hebung der Straße durchgesetzt. Viele Renovierungen bzw. Neubauten der Wohn- und/oder Stallgebäude sorgten für eine Verschönerung des Dorfes.

4.2 Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1828 1867 1904 1913 1933 1958 1984
Zahl der Einwohner 102 82 62 81 77 82 83

1945/46 stieg die Einwohnerzahl sprunghaft an, da sehr viele Flüchtlinge auf den einzelnen Höfen untergebracht waren. Sie kamen teilweise aus deutschen Städten, wie Hamburg, hauptsächlich aber aus den Ostgebieten Ostpreußen, Westpommern, Oberschlesien, aus Polen, aus Tschechien, Rumänien, Rußland und Ukranine.

5. Landwirschaft

Rauhes Klima und geringe Bodengüte verhindern große Ernteerträge aus dem Anbau von Weizen, Gerste, Kartoffeln und Silomais. Die Höfe sind auf Milsch- bzw. Viewirtschaft eingestellt. Die größte Veränderung brachte die Flurbereinigung (1971-83). Entsteinigungen, Planierungen, Entwässerung von Nässestellen in Geländemulden, Beseitigung von Geländehindernissen, wie Feldraine, Zusammenlegung der zu bearbeitenden Betriebsfläche verbesserten die landwirtschaftliche Nutzung. Durch die Flurbereinigung änderte sich auch das Landschaftsbild: kleinere, durch Feldraine abgetrennte Parzellen verschwanden zu Gunsten großer, mit Traktoren leichter zu bearbeitenden Felder. Dadurch wurde viel natürlicher Lebensraum zerstört, deshalb wollte man zumindest einige Schutzgebiete erhalten, z. B. existiert auf dem Rannaberg, in der Nähe des Dorfes, ein Hochmoor, die "Wilde Aue". Zum Abschluß der Flurbereinigung wurde eine keline Kapelle in der Nähe des Dorfes errichtet zum Gedenken an diese MAßnahme, die zum Teil durch Förderungsgelder von Bund, Land und EG, zum großen Teil aber auch durch Eigenleistungen der Hofbesitzer finanziert wurde. Nicht mehr alle Höfe sind Vollerwerbsbetriebe - die Inhaberfamilie lebt allein von der Landwirtschaft-, sondern Familienangehörige verdienen außerhalb der Landwirtschaft hinzu. Früher war eine weitere Beschäftigungsquelle wie z. B. das Graphitwerk Kropfmühl oder die Holzwerke in Hauzenberg, heute eher Granitindustrie in Hauzenberg oder Sonnen. Zum Teil dient auch der Verdienst aus dem Fremdenverkehr zur Verbesserung des Einkommens.

 


Quelle: Andrea Kinateder / Diese Chronik wurde mit Hilfe der Facharbeit von Andrea Kinateder, die Sie 1985 zum Thema "Entwicklungsgeschichte meines Heimatortes Schauberg" verfasst hat, erstellt.

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